Waltey

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Svatba gospe Lisice

Grimmove pravljice · Jacob in Wilhelm Grimm
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O besedilu

Svatba gospe Lisice

Vir
Grimmove pravljice
Avtor
Jacob in Wilhelm Grimm
Jezik branja
English
Jezik izvirnika
Deutsch
Čas branja
4 min branja
Obseg
4 strani
Naslov izvirnika
Die Hochzeit der Frau Füchsin

O izvirniku

Grimmove pravljice

Gozdovi, čarobni predmeti in ljudska logika evropske pripovedne tradicije. Bralni jezik je English, izvirnik pa prihaja iz vira Grimmove pravljice v jeziku Deutsch.

Besedilo

Svatba gospe Lisice

Once upon a time there was an old fox with nine tails who believed his wife was unfaithful to him, and wanted to put her to the test. He stretched himself out beneath the bench, did not stir a limb, and pretended to be stone dead. Mrs. Fox went up to her chamber and locked herself in, while her maid, Miss Cat, sat by the hearth and cooked. When word spread that the old fox had died, suitors began to appear. The maid heard someone standing at the front door, knocking. She went to open it, and there stood a young fox, who said, 'What are you doing, Miss Cat, I pray?

Are you asleep or awake today?' She answered, 'I am not asleep, I am awake. Would you like to know what I make? I am warming some beer and stirring butter in:

Would you care to be my guest, sir?' 'No, thank you, miss,' said the fox. 'How is Mrs. Fox?' The maid answered, 'She sits in her chamber, lamenting her plight, weeping her little eyes red as she might, for old Mr. Fox is dead.'

'Do tell her, miss, that a young fox is here who would gladly marry her.' 'Very well, young sir.' Then up went the cat, trip-trap, trip-trap, and the door went click-clack, click-clack.

'Mrs. Fox, are you there?' 'Oh yes, my little cat, yes.' 'There is a suitor outside.' 'My child, what does he look like? Has he nine fine bushy tails like the late Mr. Fox?' 'Oh no,' answered the cat, 'he has only one.' 'Then I will not have him.'

Miss Cat went downstairs and sent the suitor away. Soon there was another knock, and another fox stood at the door, wishing to marry Mrs. Fox. He had two tails, but he fared no better than the first. Others followed, each with one tail more than the last, and all were turned away, until at last one came who had nine tails like old Mr. Fox. When the widow heard this, she said joyfully to the cat, 'Now open every gate and door, and sweep old Mr. Fox out on the floor.'

But just as the wedding was about to be celebrated, old Mr. Fox stirred beneath the bench, gave the whole rabble a sound thrashing, and drove them out of the house along with Mrs. Fox.

SECOND TALE When old Mr. Fox had died, the wolf came as a suitor and knocked at the door. The cat, who served as Mrs. Fox's maid, opened it. The wolf greeted her and said, 'Good day, Mrs. Cat von Kehrewitz, why is it all alone you sit?

What tasty dish are you making there?' The cat answered, 'I am breaking bread rolls into milk: would you care to be my guest, sir?' 'No, thank you, Mrs. Cat,' answered the wolf. 'Is Mrs. Fox not at home?'

The cat said, 'She sits in her chamber upstairs, weeping over her cares, weeping in sorrow and dread, for old Mr. Fox is dead.' The wolf answered, 'If she would have another man, let her come down as fast as she can.'

The cat ran up the stair, her little tail waving in the air, until she reached the long hall, where she knocked with her five golden rings.

'Mrs. Fox, are you within? If you would have another man, come downstairs as fast as you can.' Mrs. Fox asked, 'Has the gentleman little red breeches on, and has he a pointed snout?' 'No,' answered the cat. 'Then he will not do for me.'

After the wolf had been turned away, there came a dog, a stag, a hare, a bear, a lion, and, one after another, all the beasts of the forest. But each lacked one of the fine qualities old Mr. Fox had possessed, and every time the cat had to send the suitor away. At last a young fox arrived. Mrs. Fox asked, 'Has the gentleman little red breeches on, and has he a pointed snout?' 'Yes,' said the cat, 'he has.' 'Then let him come upstairs,' said Mrs. Fox, and told the maid to prepare the wedding feast.

'Cat, sweep out the room, and throw the old fox out of the window. Many a fat, plump mouse he brought, but ate them all himself, and gave me naught.'

Then the wedding with young Mr. Fox was celebrated, and there was rejoicing and dancing, and if they have not stopped, they are dancing still.

Izvirnik

Die Hochzeit der Frau Füchsin

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Ein Märchen der Brüder Grimm ERSTES MÄRCHEN Es war einmal ein alter Fuchs mit neun Schwänzen, der glaubte, seine Frau wäre ihm nicht treu, und wollte er sie in Versuchung führen. Er streckte sich unter die Bank, regte kein Glied und stellte sich, als wenn er mausetot wäre. Die Frau Füchsin ging auf ihre Kammer, schloß sich ein, und ihre Magd, die Jungfer Katze, saß auf dem Herd und kochte. Als es nun bekannt ward, daß der alte Fuchs gestorben war, so meldeten sich die Freier. Da hörte die Magd, daß jemand vor der Haustüre stand und anklopfte; sie ging und machte auf, und da wars ein junger Fuchs, der sprach 'was mache sie, Jungfer Katze?

schläft se oder wacht se?' Sie antwortete 'ich schlafe nicht, ich wache. Will er wissen, was ich mache? Ich koche warm Bier, tue Butter hinein: will der Herr mein Gast sein?' 'Ich bedanke mich, Jungfer,' sagte der Fuchs, 'was macht die Frau Füchsin?' Die Magd antwortete 'sie sitze auf ihrer Kammer, sie beklagt ihren Jammer, weint ihre Äuglein seidenrot, weil der alte Herr Fuchs ist tot.'

'Sag sie ihr doch, Jungfer, es wäre ein junger Fuchs da, der wollte sie gerne freien.' 'Schon gut, junger Herr.' Da ging die Katz die Tripp die Trapp, Da schlug die Tür die Klipp die Klapp. 'Frau Füchsin, sind Sie da?' 'Ach ja, mein Kätzchen, ja.' 'Es ist ein Freier draus.' 'Mein Kind, wie siehe er aus? Hat er denn auch neun so schöne Zeiselschwänze wie der selige Herr Fuchs?' 'Ach nein,' antwortete die Katze, 'er hat nur einen.' 'So will ich ihn nicht haben.'

Die Jungfer Katze ging hinab und schickte den Freier fort. Bald darauf klopfte es wieder an, und war ein anderer Fuchs vor der Türe, der wollte die Frau Füchsin freien; er hatte zwei Schwänze; aber es ging ihm nicht besser als dem ersten. Danach kamen noch andere, immer mit einem Schwanz mehr, die alle abgewiesen wurden, bis zuletzt einer kam, der neun Schwänze hatte wie der alte Herr Fuchs. Als die Witwe das hörte, sprach sie voll Freude zu der Katze 'nun macht mir Tor und Türe auf, und kehrt den alten Herrn Fuchs hinaus.'

Als aber eben die Hochzeit sollte gefeiert werden, da regte sich der alte Herr Fuchs unter der Bank, prügelte das ganze Gesindel durch und jagte es mit der Frau Füchsin zum Haus hinaus. ZWEITES MÄRCHEN Als der alte Herr Fuchs gestorben war, kam der Wolf als Freier, klopfte an die Türe, und die Katze, die als Magd bei der Frau Füchsin diente, machte auf. Der Wolf grüßte sie und sprach 'guten Tag, Frau Katz von Kehrewitz, wie kommts, daß sie alleine sitzt?

was macht sie Gutes da?' Die Katze antwortete 'brock mir Wecke und Milch ein: will der Herr mein Gast sein?' 'Dank schön, Frau Katze,' antwortete der Wolf, 'die Frau Füchsin nicht zu Haus?' Die Katze sprach 'sie sitzt droben in der Kammer, beweint ihren Jammer, beweint ihre große Not, daß der alte Herr Fuchs ist tot.' Der Wolf antwortete 'will sie haben einen andern Mann,

so soll sie nur herunter gan.' Die Katz, die lief die Trepp hinan' und ließ ihr Zeilchen rummer gan, bis sie kam vor den langen Saal: klopft an mit ihren fünf goldenen Ringen. 'Frau Füchsin, ist sie drinnen? Will sie haben einen andern Mann, so soll sie nur herunter gan.' Die Frau Füchsin fragte 'hat der Herr rote Höslein an, und hat er ein spitz Mäulchen?' 'Nein,' antwortete die Katze. 'So kann er mir nicht dienen.'

Als der Wolf abgewiesen war, kam ein Hund, ein Hirsch, ein Hase, ein Bär, ein Löwe, und nacheinander alle Waldtiere. Aber es fehlte immer eine von den guten Eigenschaften, die der alte Herr Fuchs gehabt hatte, und die Katze mußte den Freier jedesmal wegschicken. Endlich kam ein junger Fuchs. Da sprach die Frau Füchsin 'hat der Herr rote Höslein an, und hat er ein spitz Mäulchen?' 'Ja,' sagte die Katze, 'das hat er.' 'So soll er heraufkommen,' sprach die Frau Füchsin, und hieß die Magd das Hochzeitsfest bereiten.

'Katze, kehr die Stube aus, und schmeiß den alten Fuchs zum Fenster hinaus. Bracht so manche dicke fette Maus, fraß sie immer alleine, gab mir aber keine.' Da ward die Hochzeit gehalten mit dem jungen Herrn Fuchs, und ward gejubelt und getanzt, und wenn sie nicht aufgehört haben, so tanzen sie noch.