Waltey
Lisjak in gospa botra
Grimmove pravljice · Jacob in Wilhelm GrimmO besedilu
Lisjak in gospa botra
- Vir
- Grimmove pravljice
- Avtor
- Jacob in Wilhelm Grimm
- Jezik branja
- English
- Jezik izvirnika
- Deutsch
- Čas branja
- 2 min branja
- Obseg
- 2 strani
- Naslov izvirnika
- Der Fuchs und die Frau Gevatterin
O izvirniku
Grimmove pravljice
Gozdovi, čarobni predmeti in ljudska logika evropske pripovedne tradicije. Bralni jezik je English, izvirnik pa prihaja iz vira Grimmove pravljice v jeziku Deutsch.
Besedilo
Lisjak in gospa botra
The she-wolf gave birth to a cub and sent for the fox to be its godfather. “He is a close relation of ours, after all,” she said, “and has good sense and a great deal of skill. He can teach my little son and help him make his way in the world.” The fox duly appeared, looking most respectable, and said, “My dear fellow godparent, I thank you for the honor you have shown me, and I shall do my best to give you every reason to be pleased.” At the feast he ate heartily and made merry. Afterwards he said, “My dear fellow godparent, it is our duty to care for the little one. You must have nourishing food so that he, too, may grow strong. I know a sheepfold where we can easily fetch ourselves a fine morsel.” This was music to the she-wolf’s ears, and she went out with the fox to the farm. He pointed out the sheepfold from a distance and said, “You will be able to creep in there unseen. Meanwhile, I shall look about on the other side and see whether I can catch a little chicken.” But instead of going there, he settled down at the edge of the forest, stretched out his legs, and rested. The she-wolf crept into the sheepfold, but a dog was lying there and raised such a clamor that the farmers came running, caught her, and poured a strong lye made from wood ashes over her fur. At last she managed to escape and dragged herself away. There lay the fox, putting on a pitiful air. “Oh, my dear fellow godparent,” he said, “what a terrible time I have had! The farmers set upon me and battered every limb in my body. Unless you mean to leave me lying here to perish, you must carry me away.” The she-wolf could barely hobble along herself, but she was so concerned for the fox that she took him on her back and slowly carried her perfectly sound and healthy fellow godparent all the way to her house. Then he called out to her, “Farewell, my dear fellow godparent, and may you enjoy your roast!” He laughed heartily at her and bounded away.
Izvirnik
Der Fuchs und die Frau Gevatterin
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Ein Märchen der Brüder Grimm
Die Wölfin brachte ein Junges zur Welt und ließ den Fuchs zu Gevatter einladen. "Er ist doch nahe mit uns verwandt," sprach sie, "hat einen guten Verstand und viel Geschicklichkeit, er kann mein Söhnlein unterrichten und ihm in der Welt forthelfen." Der Fuchs erschien auch ganz ehrbar und sprach: "Liebwerte Frau Gevatterin, ich danke Euch für die Ehre, die Ihr mir erzeigt, ich will mich aber auch so halten, daß Ihr Eure Freude daran haben sollt." Bei dem Fest ließ er sichs schmecken und machte sich ganz lustig, hernach sagte er: "Liebe Frau Gevatterin, es ist unsere Pflicht, für das Kindlein zu sorgen, Ihr müßt gute Nahrung haben, damit es auch zu Kräften kommt. Ich weiß einen Schafstall, woraus wir leicht ein gutes Stück holen können." Der Wölfin gefiel das Liedlein, und sie ging mit dem Fuchs hinaus nach dem Bauernhof. Er zeigte ihr den Stall aus der Ferne und sprach: "Dort werdet Ihr ungesehen hineinkriechen können, ich will mich derweil auf der anderen Seite umsehen, ob ich etwa ein Hühnlein erwische." Er ging aber nicht hin, sondern ließ sich am Eingang des Waldes nieder, streckte die Beine und ruhte sich. Die Wölfin kroch in den Stall, da lag ein Hund und machte Lärm, so daß die Bauern gelaufen kamen, die Frau Gevatterin ertappten und eine scharfe Lauge von ungebrannter Asche über ihr Fell gossen. Endlich entkam sie doch und schleppte sich hinaus; da lag der Fuchs, tat ganz kläglich und sprach: "Ach, liebe Frau Gevatterin, wie ist mirs schlimm ergangen! Die Bauern haben mich überfallen und mir alle Glieder zerschlagen, wenn Ihr nicht wollt, daß ich auf dem Platz liegen bleiben und verschmachten soll, so müßt Ihr mich forttragen." Die Wölfin konnte selbst nur langsam fort, doch hatte sie große Sorge für den Fuchs, daß sie ihn auf ihren Rücken nahm, und den ganz gesunden und heilen Gevatter langsam bis zu ihrem Haus trug. Da rief er ihr zu: "Lebt wohl, liebe Frau Gevatterin, und laßt Euch den Braten wohl bekommen," lachte sie gewaltig aus und sprang fort.
Nadaljuj z branjem