Waltey

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Kmetič v nebesih

Grimmove pravljice · Jacob in Wilhelm Grimm
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O besedilu

Kmetič v nebesih

Vir
Grimmove pravljice
Avtor
Jacob in Wilhelm Grimm
Jezik branja
English
Jezik izvirnika
Deutsch
Čas branja
2 min branja
Obseg
1 stran
Naslov izvirnika
Das Bürle im Himmel

O izvirniku

Grimmove pravljice

Gozdovi, čarobni predmeti in ljudska logika evropske pripovedne tradicije. Bralni jezik je English, izvirnik pa prihaja iz vira Grimmove pravljice v jeziku Deutsch.

Besedilo

Kmetič v nebesih

Once upon a time a poor, pious peasant died and came to the gates of heaven. At the very same time, a very, very rich gentleman was there too, and he also wished to enter heaven. Then Saint Peter came with the key, opened the gates, and let the gentleman in; but he seems not to have noticed the peasant, for he shut the gates again. From outside, the peasant heard how joyfully the gentleman was welcomed into heaven, and how those within played music and sang. At last all was quiet again, and Saint Peter came, opened the gates of heaven, and let the peasant in. The peasant thought there would be music and singing for his arrival too, but all was silent. He was certainly welcomed with every kindness, and the angels came to meet him, but no one sang. So the peasant asked Saint Peter why there was no singing for him as there had been for the rich gentleman: it seemed that heaven was just as partial as the world below.

Then Saint Peter said, "Oh no, you are as dear to us as anyone else, and you may enjoy the delights of heaven just as the rich gentleman does. But you see, poor peasants like you come to heaven every day. A rich gentleman like that, though—only one comes along every hundred years or so."

Izvirnik

Das Bürle im Himmel

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Ein Märchen der Brüder Grimm

Es ist einmal ein armes, frommes Bäuerlein gestorben, und kam nun vor die Himmelspforte. Zur gleichen Zeit ist auch ein reicher, reicher Herr da gewesen und hat auch in den Himmel gewollt. Da kommt der heilige Petrus mit dem Schlüssel, macht auf und läßt den Herrn herein; das Bäuerlein hat er aber, wie's scheint, nicht gesehen und macht deshalb die Pforte wieder zu. Da hat das Bäuerlein von außen gehört, wie der Herr mit aller Freude im Himmel aufgenommen worden ist, und wie sie drinnen musiziert und gesungen haben. Endlich ist es drinnen wieder still geworden, und der heilige Petrus kommt, macht die Himmelspforte auf und läßt das Bäuerlein ein. Da hat das Bäuerlein gemeint, es werde auch jetzt musiziert und gesungen, wenn er käme, aber da ist alles still gewesen; man hat's freilich mit aller Liebe aufgenommen, und die Engel sind ihm entgegengegangen, aber gesungen hat niemand. Da fragt das Bäuerlein den heiligen Petrus, warum bei ihm nicht genauso gesungen wird wie bei dem reichen Herrn: es ginge, scheint's, im Himmel so parteiisch zu wie auf der Erde.

Da sagte der heilige Petrus: "Aber nein, du bist uns so lieb wie alle andern und darfst die himmlischen Freuden genießen wie der reiche Herr, aber schau, so arme Bäuerlein, wie du eins bist, kommen alle Tage in den Himmel. So ein reicher Herr aber: da kommt alle hundert Jahre nur etwa einer."